Schmerzfreie Behandlung
Schmerzfreie Behandlung
Schmerzfreie Behandlung ist heute eigentlich selbstverständlich. Bei aller Technik: Sie beginnt mit der Zartheit des Vorgehens. Und manchmal reicht Zartheit völlig aus.
Bei der üblichen Spritze hilft die Oberflächenanästhesie, um schon den Einstich der Spritze zu mildern. Diese kann in Form einer wohlschmeckenden Salbe oder eines Sprays erreicht werden. Manchmal hilft eine beruhigende Medikamentengabe, wenn die Angst etwas größer ist. Fast immer- auch bei großer Angst - hilft die tiefe Sedierung, die einem hypnotischen, aber sicheren Schlaf gleicht. Hier muss eine Kreislauf- und Atmungsüberwachung erfolgen. Für den Heimweg ist eine Begleitperson erforderlich.
Bei großen Eingriffen und nicht beherrschbarer Angst hilft nur noch die Narkose. Hierzu muss eine Voruntersuchung durchgeführt werden, um Risiken zu vermeiden. Auch hier ist eine Begleitperson erforderlich. Nach dem Eingriff ist noch ein ca. 2stündiger Aufenthalt in der Praxis zur Überwachung nötig.
Übrigens: Wussten Sie, dass die Narkose von einem Zahnarzt erfunden wurde?
Die häufigsten Fragen zur Vollnarkose
Muss man für eine Vollnarkose ins Krankenhaus?
Muss man für eine Vollnarkose ins Krankenhaus?
Dank der Fortschritte in der Medizin kann man Vollnarkosen heute ambulant in der Zahnarztpraxis durchführen. Ein stationärer Aufenthalt im Krankenhaus ist bei kleinen und mittleren Eingriffen nicht mehr nötig.
Wann werden ambulante Narkosen durchgeführt?
Wann werden ambulante Narkosen durchgeführt?
Sicher ist es nicht für jeden Eingriff nötig und möglich, den Körper durch eine Vollnarkose zu belasten. Aber bei bestimmten Indikationen kann es durchaus angezeigt sein:
1. Kinder: Wenn bei behandlungsunwilligen Kleinkindern eine zahnmedizinische Untersuchung und Therapie (Füllungen, Ziehen von Zähnen, Entzündungsbehandlungen) dringend angezeigt ist, kann eine Vollnarkose der Ausweg sein.
2. Allergien gegen Spritzen: Bei Menschen, die das normale zahnärztliche Betäubungsmitteln nicht vertragen können, weil sie darauf allergisch reagieren, ist eine Vollnarkose bei größeren Behandlungen und allen chirurgischen Eingriffen indiziert, da es sonst keine Möglichkeit gibt.
3. Große chirurgische Eingriffe: Bei der Entfernung von mehreren schwierigen Weisheitszähnen, bei komplizierten Zystenoperationen, bei umfangreichen Sanierungen mit zahlreichen Zahn- und Wurzelextraktionen sowie bei größeren Implantationen hat sich die Vollnarkose als hilfreich erwiesen.
4. Angstpatienten: Bei Angstpatienten kann bei einer Komplettsanierung in Narkose ein großer Teil der notwendigen Termine zusammengefasst werden. Zwar können nicht alle Behandlungen in einer Sitzung in Narkose erledigt werden (Kronen + Zahnersatz, Wurzelbehandlungen, Inlays), aber die chirurgischen Leistungen (Operationen, Zähne ziehen), parodontologische Maßnahmen (Zahnfleischbehandlungen) und die reine Kariestherapie sind möglich.
Wie läuft die Narkose ab?
Wie läuft die Narkose ab?
Ein Facharzt für Anästhesie nimmt vor dem geplanten Termin mit Ihnen Kontakt auf und sorgt für die eventuell nötigen Voruntersuchungen.
Da Sie nach der Narkose nicht am Straßenverkehr teilnehmen dürfen, sollte ein Angehöriger Sie in die Praxis bringen.
Nach Anlegen eines kleinen Zugangs im Arm schlafen sie ein und wachen erst nach Beendigung der OP wieder auf. Sie sollten sich dann nach einer kurzen Beobachtungszeit in der Praxis nach Hause bringen lassen und dort ruhen. Da jede Narkose ein Eingriff in den Körper ist, sollten Sie sich auch am nächsten Tag nicht zuviel zumuten.



