Zahnärztliche Chirurgie
Oralchirurgie - Was ist das?
Unter Oralchirurgie versteht man die chirurgische Behandlung in und um den Bereich des Mundes. Sie gliedert sich in viele Teilbereiche:

1. Zahnerhaltende Chirurgie
1. Zahnerhaltende Chirurgie
Zähne, deren innere Gefäße und Nerven erkrankt sind, können im Bereich ihrer Wurzelspitze zu einer Hohlraumbildung (Zyste) führen. Chirurgisch gelingt es häufig, diese Zähne noch zu retten.
2. Exodontie (Zahnentfernung)
2. Exodontie (Zahnentfernung)
Unter Exodontie versteht man sowohl die einfache Zangenentfernung von Zähnen, bei der man heute durch schonende Techniken bemüht ist, möglichst viel vom zurückbleibenden Knochen zu erhalten, damit man später wieder Zähne einpflanzen kann. Ebenfalls Exodontie ist die operative Entfernung im Kiefer zurückgebliebener Zähne (z.B. Weißheitszähne) und Wurzelreste. Solche Zähne müssen i. d. R. entfernt werden, da sie zu vielerlei Erkrankungen führen können.
3. Traumatologie (Behandlung von Unfallfolgen)
3. Traumatologie (Behandlung von Unfallfolgen)
Darunter versteht man die Behandlung verletzter (gebrochener) Zähne, gebrochener Kiefer und anderer Knochen des Gesichtsschädels. In den meisten Fällen kann man heute gebrochene Zähne erhalten, nur: Man muss möglichst schnell zum Arzt gehen. Das gleiche gilt für ausgeschlagene Zähne: Oft kann man diese zurückpflanzen, dabei entscheidet hautpsächlich die Schnelligkeit. Wussten Sie, dass man diese Zähne nass (am einfachsten in H-Milch) aufbewahrt, die Wurzel nicht berührt und so zur Behandlung mitbringt? In Kindergärten und Schulen gibt es hierfür oft schon eine Zahnrettungsbox (Dentosafe).
4. Zahnbedingte Entzündungen und Zysten
4. Zahnbedingte Entzündungen und Zysten
Häufig entwickeln sich zahnbedingte Entzündungen und Zysten derart langsam (chronisch), dass man lange nichts davon bemerkt. Oft werden sie nur durch Zufall (bei einer Versorgungsuntersuchung) entdeckt und können dann einer Behandlung zugeführt werden, bevor größere Schäden eingetreten sind. Unangenehmer ist es, wenn es zu akuten Entzündungen kommt. Dies kann zu einer erheblichen Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens führen und muss mit Antibiotika behandelt werden.




